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Besondere Merkmale:
Die Einzelheiten des Mondes kann man ohne optische Hilfsmittel betrachten. Er ist der einzige natürliche Himmelskörper, der sich um die Erde bewegt.
Der Mond war und ist die Grundlage unserer heutigen Kalender.
Die 12 Mondumläufe um die Erde pro Jahr sowie die 12 Monate gehen darauf zurück.
Durch die regelmäßig immer wiederkehrenden Mondphasen war es vor allem in der Landwirtschaft eine große Hilfe, kleinere Zeitspannen des Monats am Himmel abzulesen.
Die erste detaillierte Mondkarte zeichnete der Astronom J. Hevel im Jahre 1661.
In dieser Zeit wurden auch die ersten Fernrohre gebaut.
Für die wissenschaftlichen Auswertung des Mondes waren Raumsonden und insbesondere die bemannten Apolle-Flüge entscheidend. Sie fanden in den Jahren 1968 bis 1972 statt.
Insgesamt 12 Astronauten waren in dieser Zeit für die Erkundung des Mondes zuständig.
Sie sammelten ca. 400 kg Mondmaterial, das auf der Erde ausgewertet wurde.
Die Entfernung des Mondes zur Erde schwankt von ca. 356 000 km bis 407 000 km.
Auffällig sind die verschiedenen Mondphasen. Sie entstehen dadurch, dass die eine Hälfte des Mondes stets beleuchtet ist aber ein Beobachter auf der Erde den Mond immer unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.
Befindet sich der Mond auf der selben Seite des Himmels wie die Sonne sieht man von der Erde aus betrachtet die unbeleuchtete Seite des Mondes. Diese Phase wird Neumond genannt.
Steht der Mond der Sonne am Himmel genau gegenüber, spricht man von Vollmond.
Nach der Neumondphasen erleben wir einen “zunehmenden” Mond, während man nach der Vollmondphase einen “abnehmenden” Mond sieht.
Von einem Vollmond zum nächsten vergehen ca. 29,5 Tage. Dies nennt man einen synodischen Monat. Bezogen auf die Sterne dauert der Umlauf 27,3 Tage (syderische Tage), der jedoch keine Bedeutung für unsere Kalender hat.
Der Mond rotiert um die eigene Achse. Ein Mondtag dauert jedoch solange wie der Mondumlauf um die Erde. Der Mond bewegt sich in “gebundener” Rotation, d. h. wir sehen stets dieselbe Seite des Mondes.
Der Mond hat praktisch keine Atmosphäre. Viele Krater zeugen von den Meteoriteneinschlägen auf der Oberfläche. Auf der Mondoberfläche beobachtet man dunkle ausgedehnte Felder. Hier handelt es sich um Tiefebenen, die mit Vulkanaktivitäten früherer Jahrmillionen im Zusammenhang stehen.
Die großen Gebirgszüge des Mondes wurden nach bekannten Gebirgszügen unserer Erde genannt, wie z. B. Karpaten, Alpen, und Kaukasus. Sie ragen bis zu 10 km dem
Mondhimmel entgegen. Interessant ist die Entdeckung von Wasser in gebundener Form, vielleicht kann man dieser Erkenntnis in Zukunft für künftige Raumstationen auf dem Mond verwenden.
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Besondere Merkmale:
Jupiter gehört zu den hellsten Planeten des Himmels.
Die Römer benannten ihn nach ihrem Gott, die Griechen stellten ihn mit Zeus gleich. Galilei entdeckte bereits 1610 vier Jupiter-Monde. Damit bewies Galilei, dass die Erde nicht das Zentrum des Universums war. Dies musste er wohl manchmal widerrufen, um nicht von der Kirche zum Tode verurteilt zu werden. Die Menschen von damals waren noch nicht für diese Botschaft bereit.
Im 17. Jahrhundert entdeckte man den berühmten “Großen Roten Fleck” in der Jupiteratmosphäre, der eine Ausdehnung von über 40 000 Kilometer besitzt. Dieses Gebilde ist ein seit Jahrhunderten andauernder mächtiger Wirbelsturm. Seine kaum veränderliche Position deutet darauf hin, dass er von einer örtlichen Quelle, die weiter tiefer liegen muss, irgendwie in einer stabilen Bahn gehalten wird.
Die beiden amerikanische Voyager-Sonden funkten 1979 eine Fülle von farbigen Bildern für die Jupiter-Forschung. Dabei wurden einige neue Jupitermonde festgestellt.
Jupiter ist der größte und massenreichste Planet im Sonnensystem. Ein Tag auf Jupiter dauert nur ca. 10 Stunden. Diese starke Rotation erklärt die starke Abplattung des Riesenplaneten. Jupiter hat auch keine feste Oberfläche, sie sind Erscheinungsformen der Jupiteratmosphäre, wie helle u. dunkle Streifen u. Bänder. Hier sind Windgeschwindigkeiten von bis zu 500 km pro Stunde möglich.
Eine Besonderheit des Jupiter besteht darin, dass er mehr Energie abstrahlt als er von der Sonne empfängt. Dies ist damit zu begründen, dass sich in seinem Inneren wahrscheinlich eine Energiequelle befindet, die zusätzliche Wärme an den Planeten abgibt.
Überraschenderweise haben die beiden Voyager-Sonden bei Jupiter ein Ringsystem festgestellt. Die Jupiterringe sind jedoch viel weniger ausgedehnt wie bei Saturn. Sie können von der Erde aus nicht gesehen werden.
Jupiter besitzt insgesamt 16 Monde, wobei die größten Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto heißen. Auf Io findet man höchste aktive Vulkane. Europas Oberfläche hat einen dicken Eispanzer und Ganymed ist ein Eismond mit Einschlagkratern von Meteoriten. Kallisto ist hingegen von tausenden Einschlagkratern gekennzeichnet, während bei Io kaum Krater zu beobachten sind. Wahrscheinlich füllen sich bei dem Vulkanmond Io die Krater mit Vulkanasche und Gestein. ´
Wunderschöne Bilder der totalen Mondfinsternis vom 8/9. November 2003 stellte uns Herr Günter Ullmann zur Verfügung: Vielen Dank Copyright Günter Ullmann
Bilderfolge der Mondfinsternis in einer Gif-Animation
Mondfinsternis Bilder

Totale Mondfinsternis

Mondfinsternis

Da die Bilder der Mondfinsternis sehr schön sind, könnte man diese auch als Foto auf Leinwand bestellen.








