Mondfinsternis Info!
- Vor jeder Mondfisnternis eine Info mit Datum und Uhrzeit per Mail!
Mondfinsternis
Planeten
Sonstiges
Kontakt
Letzte Kommentare
- Aimée bei Frage und Antwort zur Mond- und Sonnenfinsternis für Schüler
- Patrick Späth bei Mondfinsternis Partnerseiten
- malana bei Frage und Antwort zur Mond- und Sonnenfinsternis für Schüler
- malana bei Frage und Antwort zur Mond- und Sonnenfinsternis für Schüler
- lacky lulu bei Frage und Antwort zur Mond- und Sonnenfinsternis für Schüler
Schlagwörter
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Jun | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |
| 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 | |||
Kategorien
Mofi Tipps
|
||||||||||||||||||||
Besondere Merkmale:
Der Planet Merkur ist mit bloßen Auge nur sehr schwer zu erkennen. Er besitzt zwar eine starke Helligkeit jedoch hat er einen zu geringen Winkelabstand zur Sonne. Deshalb kann man den Planeten nur für kurze Zeit in der Morgen- oder Abenddämmerung sehen.
Nur 28 Grad kann sich der Planet Merkur für einen Beobachter auf der Erde von der Sonne entfernen.
Merkur wurde in der römischen Mythologie mit dem Gott des Handels identifiziert, da seine schnelle Bewegung auffällig war.
Die Griechen sahen in ihm den Götterboten Hermes. Recht viel wusste man von dem Planeten nicht und so waren vor allem nur die Phasen des Merkur – ähnlich wie bei unserem Erdtrabanten – bekannt.
Da der Merkur keinen Mond besitzt, war die Massenbestimmung für lange Zeit nicht zu ermitteln.
Erst gegen Ende des 19 Jahrhunderts gelang es dem deutschen Astrophysiker Karl Friedrich Zöllner, Rückschlüsse aus dem Rückstrahlvermögen des Merkur zu ziehen.
Die amerikanische Raumsonde Mariner 10 näherte sich 1974/75 Merkur bis auf minimal 327 km und fotografierte tausende scharfe Bilder von der Planetenoberfläche.
Merkur ist der sonnennächste aller Planeten. Da sich Merkur innerhalb der Erdbahn um die Sonne bewegt, kann er am Himmel niemals der Sonne gegenüberstehen.
Der Planet zählt zu den kleinsten Planeten des Sonnensystems. Ein Merkurtag dauert 58,6 Tage.
Auch Merkur verfügt über keine nennenswerte Atmosphäre. Sie besteht u.a. aus Helium und Argon. Die Temperaturen bewegen sich von -150 Grad und +430 Grad. Die Oberfläche erinnert sehr stark an der des Mondes. Auch hier finden sich viele Kratereinschläge von Meteoriten.
Merkur besitzt ein schwaches Magnetfeld. Dies schließt man aus der hohen mittleren Dichte. Es wird daher angenommen, dass der Planet einen Eisen-Nickel-Kern besitzt.
|
||||||||||||||||||||
Besondere Merkmale:
Der Mars ist am Himmel mit bloßem Auge zu erkennen. Er besitzt eine deutlich rötliche Färbung und hat eine große Helligkeit, die jedoch extrem schwanken kann. Zum Zeitpunkt der größten Helligkeit strahlt der Mars wesentlich stärker als Sirius im Sternbild “Großer Hund”, der ansonsten hellste Fixstern am Firmament.
Mars war in der astronomischen Geschichte für die Sterndeuter das Symbol für Blut, Krieg und Feuer. In Rom war er schlechthin der “Kriegsgott”.
Johannes Kepler entdeckte zu Beginn des 17. Jahrhunderts die elliptische Form der Umlaufbahn des Planeten Mars.
Den Planeten Mars hielt man schon im 19 Jahrhundert als bewohnten Planeten. Der italienische Astronom G. Schiaparelli entdeckte um 1877, als der Mars der Erde besonders nahe kam, geometrisch anmutende Kanäle, die er “canali” nannte.
Man vermutete große Wasserstraßen, die auf dem Planeten für Wasser und Ozeane sorgte. Dies erwies sich jedoch als optische Täuschung.
1877 entdeckte man auch die beiden Monde von Mars, Phobos und Deimos, die “Furcht” und “Schrecken” bedeuteten.
Der Abstand von Erde – Mars unterliegt enormen Schwankungen. Er kann von 55.8 Millionen km bis ca. 400 Millionnen km betragen. Dies ist auch der Grund für die enormen Helligkeitsschwankungen. Im Jahre 2003 ist der Mars der Erde wieder sehr nahe und kann gut am Himmel beobachtet werden.
Auf dem Mars gibt es jahreszeitlich bedingte Veränderungen auf der Oberfläche. Man findet an den beiden Polkappen des Planeten Eis. Sie bestehen zum einen aus Wassereis und zum anderen aus Kohlendioxidschnee.
Die extrem dünne Marsatmosphäre führt zu starken Schwankungen der Temperaturen an der Oberfläche. Die Temperaturen können sich von +20 Grad am Äquator bis zu – 140 Grad an den Polen bewegen.
Das Wissen vom Mars beruht vor allem aus den Erkenntnissen der Raumsonden, insbesondere den amerikanischen Mariner- und Viking-Sonden sowie der Pathfinder-Mission mit dem Global Surveyor.
Der Mars ist ein trockener und kalter Wüstenplanet, der von großen Kraterlandschaften geprägt ist, die Meteoriteneinschläge verursachten. Interessant sind neue Erkenntnisse der Wissenschaft, die davon ausgehen, dass in ferner Vergangenheit große Mengen von Wasser den Planeten umgaben. Auf der Marsoberfläche finden sich ausgetrocknete Flußtäler und inaktive Vulkane. Den größten Vulkan nennt man “Olympus Mons, sein Durchmesser beträgt ca. 600 Kilometer mit einer Höhe von ca. 26 km.
Leben auf dem Mars:
ALH 84001 ist ein in der Antarktis gefundener Meteorit, der vom Mars stammt.
In ihm befinden sich versteinerte Bakterien u. eiförmige Strukturen, die vielleicht Marsmikroben waren. Leider gibt es auch hier gespaltene Ansichten, die diese Ergebnisse anzweifeln.
Berühmt und berüchtigt sind auch die Marspyramiden und das “Marsgesicht”. Die Nasa selbst gab den seltsamen Gebilden diesen Namen. Jedoch werden sie von offizieller Seite als Licht-u. Schattenspiel von Felsformationen gesehen und in das Reich der Fabeln verwiesen. Ein eindeutiger Beweis mit großen und deutlichen und vor allem nicht verzerrten Bildern steht jedoch noch aus und vielleicht steht die größte Entdeckung auf dem Mars noch bevor.
|
||||||||||||||||||||
Besondere Merkmale:
Jupiter gehört zu den hellsten Planeten des Himmels.
Die Römer benannten ihn nach ihrem Gott, die Griechen stellten ihn mit Zeus gleich. Galilei entdeckte bereits 1610 vier Jupiter-Monde. Damit bewies Galilei, dass die Erde nicht das Zentrum des Universums war. Dies musste er wohl manchmal widerrufen, um nicht von der Kirche zum Tode verurteilt zu werden. Die Menschen von damals waren noch nicht für diese Botschaft bereit.
Im 17. Jahrhundert entdeckte man den berühmten “Großen Roten Fleck” in der Jupiteratmosphäre, der eine Ausdehnung von über 40 000 Kilometer besitzt. Dieses Gebilde ist ein seit Jahrhunderten andauernder mächtiger Wirbelsturm. Seine kaum veränderliche Position deutet darauf hin, dass er von einer örtlichen Quelle, die weiter tiefer liegen muss, irgendwie in einer stabilen Bahn gehalten wird.
Die beiden amerikanische Voyager-Sonden funkten 1979 eine Fülle von farbigen Bildern für die Jupiter-Forschung. Dabei wurden einige neue Jupitermonde festgestellt.
Jupiter ist der größte und massenreichste Planet im Sonnensystem. Ein Tag auf Jupiter dauert nur ca. 10 Stunden. Diese starke Rotation erklärt die starke Abplattung des Riesenplaneten. Jupiter hat auch keine feste Oberfläche, sie sind Erscheinungsformen der Jupiteratmosphäre, wie helle u. dunkle Streifen u. Bänder. Hier sind Windgeschwindigkeiten von bis zu 500 km pro Stunde möglich.
Eine Besonderheit des Jupiter besteht darin, dass er mehr Energie abstrahlt als er von der Sonne empfängt. Dies ist damit zu begründen, dass sich in seinem Inneren wahrscheinlich eine Energiequelle befindet, die zusätzliche Wärme an den Planeten abgibt.
Überraschenderweise haben die beiden Voyager-Sonden bei Jupiter ein Ringsystem festgestellt. Die Jupiterringe sind jedoch viel weniger ausgedehnt wie bei Saturn. Sie können von der Erde aus nicht gesehen werden.
Jupiter besitzt insgesamt 16 Monde, wobei die größten Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto heißen. Auf Io findet man höchste aktive Vulkane. Europas Oberfläche hat einen dicken Eispanzer und Ganymed ist ein Eismond mit Einschlagkratern von Meteoriten. Kallisto ist hingegen von tausenden Einschlagkratern gekennzeichnet, während bei Io kaum Krater zu beobachten sind. Wahrscheinlich füllen sich bei dem Vulkanmond Io die Krater mit Vulkanasche und Gestein. ´
|
||||||||||||||||||||||
Die Erde umrundet in der Reihenfolge des Abstandes als dritter Planet die Sonne.
Ihre Bahn ist elliptisch. Dadurch kommt es zu Veränderungen des Abstandes zwischen Erde und Sonne im Laufe eines Jahres. Der sonnennächste Punkt der elliptischen Bahn wird Anfang Januar erreicht. Die Distanz zur Sonne beträgt hier durchschnittlich ca. 147 Millionen km. Der sonnenfernste Punkt der Erdbahn ist Anfang Juli mit einem Abstand von ca. 152 Millionen km von der Sonne.
Der mittlere Abstand der Erde von der Sonne wird als Astronomische Einheit (AE) von 149, 598 Millionen km angegeben.
Die Erdoberfläche besteht aus ca. 70 Prozent Wasser und ca. 30 Prozent Land- massen. Die Erdkruste besteht aus 6 großen und mehreren kleineren Platten und hat eine Tiefe von bis zu 40 Kilometer.
Nach der Erdkruste folgt der Erdmantel, der eine Tiefe von bis zu 3 000 Kilometer erreichen kann. Der folgende Erdkern besteht aus Nickel und Eisen. Deshalb hat die Erde ein Magnetfeld.
Die Erde hat eine Atmosphäre, die eine Höhe von ca. 1000 km erreicht. Sie besteht aus ca. 78 Prozent Stickstoff und ca. 21 Prozent Sauerstoff. In Spuren sind enthalten: Kohlendioxid, Neon, Helium, Argon, und Ozon.
Die Atmosphäre setzt sich aus folgenden Schichten zusammen:
Troposphäre (bis ca. 12 km Höhe, unterste Schicht), Stratosphäre (50 bis 80 km), Mesosphäre (50 bis 80 km), Thermospähre (80 bis 500 km). In dieser Sphäre befindet sich die Ionosphäre.
Die Ozonsphäre befindet sich in ca. 12 bis 50 km Höhe in der Troposphäre. Sie filtert die ultraviolette Strahlung der Sonne, die für uns Menschen lebensfeindlich ist.
