Geschichtliche Ereignisse zum Thema Mondfinsternis

In der Geschichte der Menschheit waren schon seit Urzeiten die Sonnen- u. Mondfinsternisse Boten des Unheils und der Angst. Durch Opfergaben und Gebete versuchten die Menschen das "Strafgericht Gottes" abzuwenden. Ohne Sonne und Mond konnte es kein Leben auf der Erde geben. Wohl dem, der die Fähigkeit besaß Mond- u. Sonnenfinsternisse zu berechnen und genau vorherzusagen. Hier hatte man gegenüber der unwissenden Bevölkerung große Macht, z.b. die Menschen zu unterdrücken und in Angst zu halten.

Sicher gilt das der große Philosoph Thales von Milet schon im 6. Jahrhundert v. Ch. Sonnen- u. Mondfinsternisse genau vorhersagen konnte.
Die prähistorischen Steinzeitmenschen in Stonehenge konnten vermutlich durch die berühmte Anordnung der Steinmonumente Zusammenhänge der Mond- u. Sonnenfinsternisse erkennen.


In der chinesischen Mythologie glaubten die Chinesen, dass bei einer Mondfinsternis ein Drache den Mond verschlingt. Noch heute heißen die Schnittpunkte zwischen Erdbahnebene und Mondbahn daher Drachenpunkte, denn nur an diesen Punkten kann es zu einer Mondfinsternis kommen.

Der Mond erscheint in der Tat tief kupferrot bei einer Verfinsterung und der Anschein von einem "blutenden Mond" ließt die Menschen erstarren. Die Chinesen hatte ihre Methoden, den Drachen zu verjagen: Mit viel Lärm und Gepolter konnte der Mond einige Stunden nach Beginn der Verfinsterung "befreit" werden.

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