Mondfinsternis Info!
- Vor jeder Mondfisnternis eine Info mit Datum und Uhrzeit per Mail!
Mondfinsternis
Planeten
Sonstiges
Kontakt
Letzte Kommentare
- Hekele bei Frage und Antwort zur Mond- und Sonnenfinsternis für Schüler
- Franzi bei Alle Mondfinsternisse von 2004 bis 2019
- lemi bei Mondfinsternis-Entstehung
- Diann Golden bei Frage und Antwort zur Mond- und Sonnenfinsternis für Schüler
- leser bei Die Planeten des Sonnensystems
Schlagwörter
Kategorien
Mofi Tipps
|
||||||||||||||||||||
Besondere Merkmale:
Die Venus ist nach Sonne und Mond das hellste Gebilde am Firmament. Er gilt als Morgen- u. Abendstern
Venus wurde nach der römischen Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit benannt. Sie entspricht der griechischen Aphrodite.
Der Astronom Galileo Galilei entdeckte die Phasen des Planeten Venus, ähnlich wie beim Mond.
Venus hat vermutlich einen Kern aus Eisen und Nickel, der etwa 6 000 Kilometer im Durchmesser misst.
Eine Besonderheit von Venus stellt die gegensätzlichen Rotation zur Bewegungsrichtung ihrer Umlaufbahn dar. Im gesamten Sonnensystem ist dies einmalig.
Die Atmosphäre der Venus besteht im wesentlichen aus Kohlendioxid (95 %) gefolgt von knapp 5 % Stickstoff. Wasserdampf, Schwefeldioxid und Sauerstoff konnte auch noch in sehr geringer Menge in der Venusatmosphäre nachgewiesen werden. Diese und andere Erkenntnisse haben wir von den Raumsonden Pioneer-Venus im Jahre 1978 sowie der Sonde Magellan 1990. Ihnen verdanken wir die vollständige Kartographie der Venusoberfläche.
Durch die dichte Wolkenhülle in der Atmosphäre von Venus wird zum einen das Eindringen der Sonnenstrahlung verhindert und zum anderen aber auch das Entweichen der Wärme in den Weltraum verhindert. Dadurch kommt es zu einem Treibhauseffekt und Oberflächentemperaturen von ca. 500 Grad.
Die Venusoberfläche enthält Gebirgszüge, Hochebenen und Vulkane, die jedoch kaum mehr aktiv sind. Größere Einschlagkrater durch Meteoriten sind vorhanden, kleinere Krater unter 3 Kilometer Durchmesser fehlen aber völlig. Man nimmt an, dass die Venusatmosphäre kleinere Meteoriten abhält, die Oberfläche zu erreichen. Sie werden vorher vermutlich in sehr kleine Gesteinsbrocken zerlegt.
|
||||||||||||||||||||
Besondere Merkmale:
Uranus kann man gerade noch mit bloßen Auge sehen, wenn die Bedingungen günstig sind und man die Position des Planeten genau kennt.
Der Astronom F. W. Herschel entdeckte 1781 Uranus, den er zunächst für einen Kometen hielt, da er verwaschen wirkte.
Auch bei Uranus entdeckte man ein Ringsystem. Die Planetensonde Voyager 2 flog im Jahre 1986 am Riesenplaneten vorbei und konnte erst zu diesem Zeitpunkt detailgetreue Bilder des Ringsystems aufnehmen.
Die Uranusringe bestehen aus zentimetergroßen Eisbrocken, die von einer kohlenstoffhaltigen Schicht überzogen sind.
Uranus hat eine Atmosphäre, die hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium (insgesamt 97%) besteht. Ausserdem enthält sie geringe Mengen an Helium, Methan und Spurengasen. Eine innere Wärmequelle besitzt der Planet vermutlich nicht.
Uranus hat 15 bekannte Monde. Die größeren Monde haben Durchmesser von 500 bis 1 600 Kilometer. Die von der Voyager-Sonde entdeckten neuen Monde haben Durchmesser von 25 bis 150 Kilometer.
Sogenannte Hirtenmonde, die auch bei Saturn für die Stabilisierung des Ringsystems sorgen, findet man auch hier bei Uranus.