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Besondere Merkmale:
Bereits im 2. Jahrtausend vor Chr. wurde die Sonne durch die Ägypter unter dem König Echaton verehrt. Die Ägypter sprachen vom Leib der Göttin “Nut”, die den Himmel überspannte, die Sonne wurde morgens geboren um abends wieder von der Göttin verschlungen zu werden. Bei den Griechen war es der Sonnengott Helius, der ein Vierergespann von Sonnenrosse über den Himmel jagte.
Die gewaltigen Energiemengen werden in Innerem durch eine Kernfusion gebildet und hauptsächlich Wasserstoff zu Helium verschmolzen. Dadurch werden gewaltige Energiemengen frei. Die Temperatur der Oberfläche des Planteten beträgt ca. 6 000 C, die Temperatur im Inneren der Sonne ca. 16 Millionen C.
Die Sonne verfügt ca. tausendmal soviel Masse wie alle Planeten des Sonnensystems zusammengenommen.
Die Sonne rotiert in ca. 25,4 Tagen um ihre eigene Achse.
Sonnenflecken sind Erscheinungen der Photosphäre und haben eine niedrigere Temperatur wie ihre Umgebung.
Die Sonnenfleckenaktivität hat ein periodisches Auftreten von jeweils 11 Jahren zwischen maximaler und minimaler Sonnenfleckenanzahl. Sonnenflecken sind magnetische Wirbelgebiete der oberflächennahen Schichten des Gasplaneten. Durch Störungen des Magnetfeldes entstehen die Sonnenflecken.
Sonnenprotuberanzen sind verdichtete Materiewolken höherer Temperatur. Sie bestehen aus heißen Gasen, die nach oben geschleudert werden, die sogenannten Sonnenfackeln. Sie können mehrere hundertausende Kilometer Länge erreichen.
Sonnenaktivitäten können auf der Erde Störungen von Rundfunkwellen im Kurzwellenbereich hervorrufen. In der höheren Atmosphäre der Erde können in Polnähe Polarlichter entstehen.
Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn die Sonne, der Mond und die Erde genau eine Linie bilden und der Kernschatten des Mondes die Erdoberfläche trifft. Im Kernschattengebiet spricht man von einer totalen Sonnenfinsternis im Halbschattengebiet von einer partiellen Sonnenfinsternis. Bei einer ringförmigen Sonnenfinsternis erreicht der Kernschatten des Mondes nicht ganz die Erdoberfläche.
Die Sonne hat eine Lebensdauer von ca. 10 Milliarden Jahren.
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Besondere Merkmale:
Saturn kann man mit bloßem Auge am Himmel erkennen. Die Helligkeit des Planeten gegenüber Jupiter oder Venus ist jedoch schwächer. Schon mit einem kleinen Fernrohr können bei klaren Nächten die typischen Ringe des Saturn erkannt werden.
Den Namen hat Saturn von einer alten italienischen Gottheit, vergleichbar dem griechischen Kronus, dem Vater des Zeus.
Bereits 1659 entdeckte Ch. Huygens mit der Erfindung des Fernrohrs die Ringe des Saturn. Tatsächlich konnten die leistungsstarken Fernrohre des 20. Jahrhunderts mehrere Ringe erkennen, die durch Lücken voneinander getrennt waren.
Die inneren Ringe des Saturn bewegen sich schneller um den Planeten wie die äußeren Ringe, da die Ringe aus Bruchstücken von Gesteinen bestehen. Die amerikanischen Raumsonden Pioneer II und Voyager 1 und 2 in den Jahren 1980 und 1981 übermittelten zahlreiche scharfe Farbbilder des Planeten und besonders des Ringssysteme von Saturn.
Die Atmosphäre des Planeten ähnelt dem des Jupiter mit Wasserstoff (93 %) und Helium (6%) als Hauptbestandteile. Die Windgeschwindigkeiten in der Atmosphäre erreichen ca. 1 500 Kilometer pro Stunde – höher als bei Jupiter.
Neben Neptun und Jupiter sendet auch der Saturn mehr Energie in den Weltraum aus, als er von der Sonne empfängt und verfügt somit eine eigene Energiequelle im Inneren des Planeten.
Das Ringsystem von Saturn beginnt in einer Höhe von 7 Kilometer mit dem inneren Ring, der äußerste Ring endet bei ca. 500 000 Kilometer über den Saturnäquator. Sie bestehen aus Gesteinsbrocken unterschiedlicher Größe, die von über 1 Meter bis zu feinsten Steinstaub von wenigen Millimetern reichen. Sogenannte Hirtenmonde stabilisieren das Ringsystem von Saturn, sie befinden sich am inneren und äußeren Rand der Ringe. Man nimmt an, dass ohne diese Stabilisatoren die Ringe sich schon längst aufgelöst hätten.
Saturn ist der mondreichste Planet des Sonnensystems. Er besitzt 23 Monde, der zweitgrößte von ihnen – Titan – hat sogar eine eigene Atmosphäre, die hauptsächlich aus Stickstoff (94%) und Methan (6%) besteht. Bei keinem anderen Mond um einen Planeten des Sonnensystems konnte bisher eine eigene Atmosphäre nachgewiesen werden, außer bei Titan.